Das Jura – Eine Reise in die Welt vor 200 Millionen Jahren


Der Begriff Jura hat schon jeder einmal gehört. Alleine schon von Stevens Spielbergs Klassiker Jurassic Park. Aber trotz dem Namen der Films zeigt er viele Wesen die real im nie während des Juras lebten weder Tyrannosaurus noch Mosasaurier existierten damals, sie sollten die Bühne der Evolution erst viel später betreten.

Der Jura ist ein Erdzeitalter das ein Teil des Erdmittelalters darstellt. Es begann nach dem Trias vor etwa 201 Millionen Jahren und wurde vor 145 Millionen Jahren von der Kreidezeit abgelöst.

Das Jura – Eine Reise in die Welt vor 200 Millionen Jahren

Im Jura war die Erde ein fremdartiger, üppiger und lebensreicher Planet. Zudem war die Atmosphäre mit rund 30% wesentlich Sauerstoff reicher als heute. Dies führte zur Entstehung riesiger Tierarten. Im laufe des Juras zebrach der Superkontinent Pangea, dadurch erhielt unser Planet langsam seine heutige Gestalt. Dieser Prozess formte auch viele neue Meere, wie etwa den Atlantik, die Lebensraum für zahlreiche Arten boten.

Leben an Land

An Land dominierten die Dinosaurier die im Jura ihre Blüte hatten. Zu den Bekanntesten Arten gehörten neben den riesigen Sauropoten auch Stegosaurier und Fleischfressende Allosaurier.

Zu den spannendsten Tieren des Juras gehörten die ersten Vögel deren Evolution vor etwa 160 Millionen Jahren begannn.

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Leben in den Meeren

In den Meeren entwickelten sich zu diesen Zeitpunkt eine viel Zahl von Tieren. Die bekanntesten von diesen ware dabei die Ammoniten.

Ammoniten

Ammoniten waren im Gesamten Jura Welt weitverbreitet. Bei diesen Tieren handelt es sich um Kopffüßer welche ein Schnecken artiges Gehäuse besaßen. Heute gelten sie als wichtige Leitfossilien da bestimmte Arten nur einzelnen Zeitabschnitten des Juras vorkommen.

So sind Beispielsweise Dactyloceras oder Hildoceras typische Vertreter des unteren Juras.

Belemniten

Belemniten waren tintenfischähnliche Meeresbewohner, die vor etwa 250 bis 65 Millionen Jahren in den Ozeanen lebten und zur Gruppe der Kopffüßer gehörten. Äußerlich ähnelten sie heutigen Kalmaren und besaßen Fangarme sowie einen stromlinienförmigen Körper. Besonders bekannt sind ihre spitz zulaufenden, steinernen Überreste, die häufig als Fossilien gefunden werden. Diese sogenannten Rostrien bestanden aus Kalk und bildeten das innere Stützskelett der Tiere.

Belemniten waren schnelle und geschickte Jäger, die sich von kleinen Fischen und anderen Meerestieren ernährten. Ihre Fossilien sind weltweit verbreitet und wichtige Leitfossilien für die Erdgeschichte, da sie helfen, Gesteinsschichten zeitlich einzuordnen. Zudem geben sie wertvolle Einblicke in das Klima und die Umweltbedingungen vergangener Erdzeitalter.
Ichtyosaurier

Zu den Berühmtesten Maritimen Reptilien gehörten die Delfin artigen Ichtyosaurier welche über fast das gesamte Erdmittelalter (Mesozoikum) lebten.

Diese Geschöpfe welche bereits im Trias lebten und bereits damals gerade zu gigantische Ausmaße erreichten wie die Funde der Art Shatosaurs beweisen hatten ihre größte Artenreichtum im Unteren jura (frühes Jura) noch heute zeugen davon die berühmten Funde aus Holzmaden, aber auch an anderen Orten in Deutschland und Europa wurden aus dieser Zeit viele Spezies gefunden.

Plesiosaurier

Eine weitere wichtige gruppe der Meeresreptilen waren die Plesiosaurier. Diese langhalsigen Räuber welche die allein schon durch das Seeungeheuer von Nochless welberühmt wurden entwickelten sich wie die Iychtyosaurier bereits im Trias starben aber wesentlich später aus.